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Spielgeräte aus Holz - aber welches Holz?

Der natürliche Rohstoff Holz ist seit jeher einer der beliebtesten Baustoffe für Spielplatzgeräte. Holz ist sehr nachhaltig, da es nachwachsend ist und somit zu den biogenen Baustoffen zählt. Es zeichnet sich sowohl durch eine sehr angenehme, warme Oberfläche, wie auch durch Langlebigkeit aus.

Im Angebot an Spielplatzgeräten finden sich Produkte aus verschiedenen Holzarten, aus unbehandelten Naturhölzern wie auch druckimprägnierten Holzarten. Hier stellt sich immer wieder Frage, welches ist nun das richtige für unseren Spielplatz? Wir haben für Sie zusammengefasst, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Holzarten mit sich bringen, und worauf Sie besonders achten sollten.

Materialien für langlebige Produkte

Die Materialauswahl wird mit dem Hauptaugenmerk auf Dauerhaftigkeit getroffen. Kiefer kesseldruckimprägniert, Lärche Natur oder Robinie (robinia pseudoacacia l.) - das sind die Holzarten unserer Spielanlagen, je nach Wunsch und Einsatzgebiet.

Kiefer kesseldruckimprägniert: Das Kernholz der Kiefer ist von Natur aus sehr resistent gegen Fäulnis. Das Splintholz wird mittels Kesseldruckimprägnierung geschützt. Dieser technische Schutz bringt Ihnen 10 Jahre Garantie auf kesseldruckimprägniertes Holz. Kiefer druckimprägniert, in Kombination mit Aufständerungen, erreicht mit 15 bis 20 Jahren eine sehr hohe Lebensdauer. Die Beachtung der Grundsätze des konstruktiven Holzschutzes unterstützt dies zusätzlich. Durch die Verwendung kerngetrennter Hölzer, kommt es kaum zu Rissbildungen und mittels kraft- und formschlüssiger Verbindungen an den Rundholzverschneidungen, wird sehr hohe Stabilität erreicht. Aufgrund der industriellen Fertigung und der Verwendung von Aufständerungen können auch große Teile, wie Steher, einfach ausgewechselt werden. Durch die Kesseldruckimprägnierung wird eine Verlängerung der natürlichen Haltbarkeit erzeugt und somit werden die Ressourcen geschont. Die Entsorgung erfolgt durch kontrollierte Verbrennung im Hochtemperaturofen von zertifizierten Entsorgungsunternehmen. Druckimprägniertes Holz ist daher in der Entsorgung unproblematisch und ist nicht als Sondermüll klassifiziert.

Naturholz, die ökologischste Variante

Wer auf absolute Nachhaltigkeit und Natürlichkeit Wert legt wird auf jeden Fall zu Naturholz greifen. Hier kommen besonders dauerhafte Holzarten wie Robinie, Eiche, Douglasie, Kastanie oder Lärche in Betracht. Im Spielgeräte-Programm von OBRA-Design können sie zwischen Geräten in Robinie oder Lärche Natur auswählen.

Robinie hat als einziges europäisches Nutzholz der Resistenzklasse 1, eine sehr hohe natürliche Widerstandsfähigkeit und für die Standpfosten werden ausschließlich splintfreie, naturgewachsene Stämme verwendet. Robinien-Geräte zeichnen sich durch die spezielle „wildgewachsene“ Optik aus, was ihnen zusätzlich einen besonders natürlichen Charakter verleiht. Aber auch beim harten Robinien-Holz ist Vermorschung nicht hunderprozentig auszuschließen. Da für die krummen Stämme Kernholz verwendet werden muss, besteht die Neigung zu Rissbildung. Die Risse können in weiterer Folge zu einem Sicherheitsmangel führen (Verletzungsgefahr an Kanten, Fangstellen). Auch ist der Austausch schadhafter Teile aufwändiger, da z.B. schadhafte Steher mit dem Fundament entfernt, oder Teile auf der Baustelle angepasst werden müssen, da kein Holz dem anderen genau gleicht. Spielgeräte aus Robinienholz machen dann Sinn, wenn ein abenteuerlicher Charakter gewünscht ist, z.B. für Baumhäuser oder Spielplätze mit phantastischen Themen. Wichtig ist, dass der Betreiber eine regelmäßige Wartung sicherstellen kann. Unser komplettes Spielgeräteprogramm aus Robinienholz finden Sie übrigens unter der Geräteserie „Robin Wood“

Lärche Natur ist die ökologische Alternative für Spielgeräte aus dem restlichen Spielgeräteprogramm. Lärchenholz ist auch ohne technische Schutzmittel im Außenbereich, ohne Erdkontakt, sehr dauerhaft haltbar. Aber auch hier ist eine lange Lebensdauer von guter Wartung und Pflege abhängig.

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